„Ein Trainee ist ein Hochschulabsolvent, der in einem Unternehmen systematisch als vielfältig einsetzbare Nachwuchskraft aufgebaut wird, üblicherweise durch ein Traineeprogramm mit aufeinander abgestimmten Einsätzen in verschiedenen Abteilungen, Seminaren und Netzwerkveranstaltungen.“
Das lehrt uns die Wikipedia. Was das digitale Lexikon jedoch nicht verrät: Wie man sich als Trainee fühlt – zum Beispiel bei MAN.

Am Samstag, zum Student Day der Challenge Bibendum, werden rund 1.000 Studenten auf dem Gelände von Berlin Tempelhof erwartet. Sie bekommen die Möglichkeit an Workshops teilzunehmen und sich zum Thema nachhaltige Mobilität zu informieren.
Für so manchen Studenten dürfte dies nicht die einzige spannende Sache sein. So können sich Besucher morgen am Stand von MAN zum Thema Trainee informieren. Drei aktuelle Trainees von MAN werden am Stand Einblicke in ihre Arbeit und das Graduate-Programm von
MAN geben.
MAN bietet im Rahmen seines 15 Monate dauernden Programms Hochschulabsolventen die Chance die unterschiedlichen Abteilungen, Kulturen und Werte von MAN kennen zu lernen, um fit für zukünftige Managementaufgaben zu sein.
Ich habe mich bereits heute zum Interview mit einem der Trainees zusammengesetzt.
Georg Grüneissl ist seit 1. Dezember 2010 im Bereich ‘Versuch und Simulation’ Trainee bei MAN und spricht im Interview über seine ersten Monate.
Was hat Sie bewogen, ein Trainee Programm bei MAN zu beginnen?
Im Prinzip waren es mehrere Dinge.
Zum einen die Attraktivität des Programms an sich. Man kann über die Dauer des Programms die verschiedenen Abteilungen von MAN kennenlernen und vielfältige Erfahrungen machen. Während der gesamten Zeit steht einem ein erfahrener Mentor zur Seite, man nimmt an Schulungen teil oder hat die Möglichkeit eines Auslandseinsatzes.
Zum Anderen ist es die Innovationskraft von MAN. Das Concept S beispielsweise war etwas, dass mich sehr fasziniert hat. Aber auch Allgemein finde ich das Thema nachhaltige Mobilität sehr spannend – gerade im Bereich Nutzfahrzeuge.
Der dritte und eigentlich entscheidende Punkt für mich aber war, wie ich am Bewerbertag empfangen und behandelt wurde. Bei MAN herrscht eine sehr angenehme, kollegiale Atmosphäre und die Chemie zwischen uns hat einfach von Anfang an gepasst.
Sie sind jetzt seit sechs Monaten bei MAN. Was sind die „ersten“ Eindrücke nach dieser Zeit?
Es ist auf jeden Fall einmal eine riesige Flut an Eindrücken! (lacht) Und die sind alle sehr positiv.
Was mich zum Beispiel begeistert: Mir werden sehr viele Freiheiten gelassen.
Es gibt eine grobe Strategie nach der mein Trainee Programm verläuft. Die orientiert sich bei mir am Prozess der Produktentstehung – also vom Entstehungsprozess über die Produktstrategie bis hin zur Produktion des Fahrzeugs. Zusätzlich allerdings gibt es immer auch die Möglichkeit zu Events wie zum Beispiel der Challenge Bibendum mitzukommen und andere Dinge kennenzulernen. So hatte ich vor kurzem die Gelegenheit zur Winter-Erprobung der Fahrzeuge nach Schweden mitzukommen. Das sind alles Sachen, die wahnsinnig spannend sind!
Was ist der Ausblick zum Ende des Trainee-Programms?
Natürlich zentriert sich das Trainee-Programm auf das eigene Schwerpunkt-Thema und hat seine Schnittstellen beim Themengebiet des Mentors bei MAN. Dementsprechend bietet es sich natürlich für mich an, in den Bereich ‘Versuch’ zu gehen. Das ist zumindest die am Anfang definierte Option. Wobei die auch nicht festgeschrieben ist. Wenn ich oder mein Mentor merken, dass es in einem anderen Bereich besser für mich passt – also zum Beispiel im Produktmanagement oder der Produktion –, wäre es auch kein Problem in diesen Schwerpunktbereich zu wechseln.
In der Regel ist es aber natürlich schon so, dass man im Bereich seines Mentors bleibt – dort ist vor allem ja auch die Stelle vorhanden welche man von Beginn an als Trainee ausfüllt.
Wie ist der Kontakt zu anderen Trainees, findet da ein regelmäßiger Austausch statt?
Ja, das ist auch ein großer Vorteil des Trainee-Programms. Wir stehen eigentlich ständig in Kontakt. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten der Kommunikation – beispielsweise bei Werksbesichtigungen oder regelmäßigen Treffen. Wir sprechen dort dann eben auch abteilungsübergreifend darüber, was wir tun. Man ist sehr eng in Kontakt und bearbeitet im Team auch kleinere Projekte für die Vorstände. Insofern gibt es da durchaus auch für Nicht-Techniker spannende Aufgaben bei MAN …
Danke für das kurze Interview, und weiterhin eine spannende Zeit und viel Erfolg!
Danke, Gern! Wer morgen hier ist kann mich übrigens jederzeit ansprechen. Gern auch zu Themen mit technischem Background.
Ich bin den ganzen Tag am MAN Stand!
Während des Student Day am 21. Mai 2011 ist der Zutritt zur Michelin Challenge Bibendum für Studenten kostenfrei. Am MAN Stand sind während des gesamten Tages Ansprechpartner für Studenten vor Ort und geben Auskunft über das MAN Graduate Program.